Seit der Antike wurden unzählige Massagearten und theoretische Grundlagen entwickelt. Nicht alle finden heute Anwendung. Die heute praktizierten Massagetechniken unterscheiden sich zum Teil jedoch grundlegend, so dass es ein sehr breites Spektrum an Wirkungsweisen auf den Körper gibt. Insofern ist es lediglich eingeschränkt möglich, allgemeine Wirkungsweisen zu erläutern.
Zu den wichtigsten Wirkungen einer Massage zählen die Entspannung, die Schmerzlinderung und die lokale Steigerung der Durchblutung, wodurch der Stoffwechsel angeregt wird. Verspannungen und Verklebungen können so gelockert und/oder gelöst werden. Durch Narbenbehandlungen z.B. werden Bewegungseinschränkungen behoben, die sonst zu weiteren Problemen führen können.
Da die physische Entspannung immer mit einer psychischen einher geht, bewirkt eine Wellnessmassage eine Reduktion von Stresshormonen wie Cortisol oder Adrenalin und eine Absenkung von Blutdruck und Pulsfrequenz. Dadurch helfen Massagen u.a. bei vielen stressbedingten Problemen, wie z.B. Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Unruhe Konzentrationsschwäche usw. Massagen ermöglichen ebenso eine verbesserte Wundheilung, anxiolytische Effekte und die Entspannung von Haut und Bindegewebe. Auch der Zellstoffwechsel im Gewebe kann durch sie verbessert werden. Massagen beeinflussen darüber hinaus das vegetative Nervensystem, das für die Vitalfunktionen wie Herzschlag, Atmung und Blutdruck, zuständig ist und kann so über Reflexbögen auf innere Organe einwirken.