Massagen kann man grob in zwei Methoden unterteilen: es gibt klassische Massagen und solche, die Reflexbögen zur Therapie nutzen. Entsprechend wurden dafür die Bezeichnungen direkte Wirkung und reflektorische Wirkung geprägt.
Massagen mit direkter Wirkung basieren auf der klassischen, der schwedischen Massage. Haut und Muskulatur werden genau dort behandelt wo massiert wird. Massagen mit direkter Wirkung sind meist schulmedizinisch anerkannt und finden sich auch in Lehrbüchern und Therapieleitfäden für Ärzte wieder.
Kritisch werden heutzutage Massagen mit reflektorischer Wirkung betrachtet. Hierbei nutzt der Masseur Reflexbögen, um auch organische Leiden behandeln zu können. Nicht nur die erkrankte Stelle sondern auch das Areal, das die erkrankte Stelle repräsentiert, werden massiert. Man geht zum Beispiel davon aus, dass allen Organen Reflexpunkte an Händen und Füßen entsprechen. Behandelt man also die entsprechenden Punkte an Händen und Füßen, stellt sich auch eine Verbesserung des organischen Leidens ein. Diese theoretischen Grundlagen werden vor allem von westlichen Ärzten und Wissenschaftlern kritisch betrachtet. Entsprechend erkennen die wenigsten Krankenkassen diese Leistungen an bzw. nehmen sie in ihren Leistungskatalog auf.
Es gibt eine Vielzahl an direkten und reflektorischen Therapien, die hier aufgrund ihrer Menge nicht alle erklärt werden können. Die folgende Übersicht zeigt und erklärt jedoch die gängigsten Formen.